19. Oktober 2007
18. Oktober 2007
17. Oktober 2007
Ich hasse diese Dreck-Sau! Linda ist das widerwärtigste Wesen, welches jemals – JEMALS – das Licht dieser Welt erblickt hat! Sie ist eine durchgeknallte, unerotische, frigide kleine Aerobic-Schlampe. Wenn ich auch nur irgend einen Teil meines Körpers ohne diese furchtbaren Schmerzen bewegen könnte, ich würde sie damit schlagen!
Linda wollte, daß ich mit meinem Trizeps arbeite. ICH HABE GAR KEINEN TRIZEPS! Was ist das?
Ich kann ihr gerne meinen kleinen Bruder zeigen…
Und wenn sie keine Dellen in ihrem Fußboden haben will, dann darf sie mir auch keine Hanteln geben – Oder andere Gegenstände, die schwerer als ein Sandwich sind. (Ich bin überzeugt, daß sie das auf der Sadistenhochschule gelernt haben, sie hat bestimmt mit Auszeichnung den Kurs ‘Zufügen von Schmerzen’ abgeschlossen)
Das Laufband hat mich abgeworfen und ich bin auf einem Ernährungsberater gelandet.
Ich wünschte mir, es wäre jemand weicheres gewesen.
Fortsetzung folgt…
16. Oktober 2007
15. Oktober 2007
10. Oktober 2007
Zum Glück werde ich mir das nie antun…
Schäumendes Bier lachende und schunkelnde Menschen -
wohin man schaut Gemütlichkeit.
Doch wie lautet schon die journalistische Phrase?
“Die Idylle trügt”
07:00 Uhr
Ein guter Tag um aufzustehen. Verschiedene Kunden besuchen
unsere Firma und mit ‘uns’ das Oktoberfest.
Ich bin gut drauf und danke dem Herrn, dass ich da nicht dabei
bin, sondern nur gewisse Kollegensäcke. Ha, ha!
09:00
Soeben E-Mail bekommen. Kreimer ist krank und ich soll als
Ersatz mitkommen. Herr, was habe ich getan dass Du mich so strafst?
09:01
Aber nicht mit mir. Ich bin schlauer. Und ich habe Freunde.
Gute Freunde!
Zum Beispiel Karl den Betriebsarzt. Eine Bierzeltallergie ist ja
schnell diagnostiziert.
09:30
Betriebsarzt attestiert mir glänzende Gesundheit.
Blödes Arschloch!
14:01
Endlich Fax vom Anwalt, Spezialist Arbeitsrecht, muss also kein
Trachtengewand tragen. Revidiere Vorurteile über Anwälte. Wir
brauchen das Pack wohl wirklich.
14:30
Abmarsch zum Oktoberfest in einem Pulk von etwa 50 Personen.
Bemerke, dass mein Abteilungsleiter auf dem Weg an einem Stück
Butter herumnuckelt.
Was hat er vor?
Egal ich jedenfalls werde ein Alsterwasser trinken und mich dann
aus dem Staub machen.
15:00
Ankunft. Auf dem Weg von der U-Bahn zum Festplatz torkeln uns
die ersten Betrunkenen entgegen. Sehe meine schlimmsten
Vorurteile über Süddeutschland in jeder nur denkbaren Hinsicht
bestätigt. Allerdings sieht Frau Koksdorfer in ihrem
Trachtenkleid wirklich nicht unattraktiv aus.
15:07
Bemerke großen Verkehr um die Wies’n. Vor allem ankommende und
abfahrende Sanitäter.
15:30
Nach Überquerung einiger Herumliegender erreichen wir das
Bierzelt. Das Sicherheitspersonal will uns nicht reinlassen, Zelt
überfüllt. Unsere Reservierung wird ignoriert. Zu recht, denn wir können
sie nicht nachweisen. Unser Vorstand ist komplett verschwunden -
dabei haben die Heinis doch die Eintrittskarten.
15:35
Schlägerei vor uns!
15:40
Schlägerei links neben uns!
15:45
Schlagerei rechts neben uns!
15:50
Schlagerei hinter uns!
15:55
Vorstand gut drauf, vor allem Goldmann und Sachs haben zugelangt
und sich wohl an einer Schnapsbar ein paar erste Runden gegeben.
Verstehe die Last der Führungsverantwortung. Sicherheitsleute
lassen uns nun ins Zelt.
16:00
Lärm wie in einer Bierhalle - wen wundert’s es ist ja auch eine.
Äußere dies, doch keiner lacht. Muß dringend an meinen Gags
arbeiten.
16:01
Luft zum Schneiden. Boden nass, irgendwo regnet’s rein. Überall
rote Nasen und volle Blasen. Bayerisch gekleidete Kapelle spielt
gerade ‘Mambo No. 5′.
16:03
Erste Verluste noch auf dem Gang. Krawczyk von der Entwicklung
kriegt einen Krug auf den Schädel und landet blutend auf dem
schmierigen Boden. Schmidt, der ihm zu Hilfe eilt, wird von
privaten Sicherheitsleuten offenbar für Angreifer gehalten, mit zwei
Gummi-Totschlägern ausgeknockt und zusammen mit Krawczyk aus dem Zelt
geworfen. Bayerisch gekleidete Kapelle spielt gerade ‘Samba di Janeiro’.
16:04
Vorfall arbeitet in mir. Will empört das Zelt verlassen, sehe dann aber
die drohenden Gebärden der Sicherheitsleute und beschließe
zumindest meine Freimarke für ein Hähnchen und ein Bier zu nutzen.
16:12
Blasmusik schwenkt nun in Richtung ‘Boney M’. Erreichen unsere
reservierte Box. Rücksichtslose Kollegen beginnen sofort zu qualmen.
Als ob die Luft hier nicht schon mies genug wäre. Bin froh, dass
ich es vor zwei Jahren aufgegeben habe. Seitdem ist mein Leben viel
besser. Habe es leider nicht geschafft in der Nähe von Frau Koksdorfer zu
sitzen. Wir hätten uns prima über die neue Buchhaltungssoftware
austauschen können.
17:05
ENDLICH! Wir können unsere Bestellung aufgeben!
18:04
Mehrere Frauen, denen ich nicht im Dunklen begegnen möchte,
tragen gleichzeitig etwa zwanzig Maß Schaum pro Arm herein,
sowie etliche Hendl die ihre besten Zeiten zweifelsohne schon
hinter sich hatten, als der Grill noch in ferner Zukunft lag.
Mit Knödel.
18:06
Stelle fest, dass auf dem Oktoberfest die Maß-Krüge nur Halbe enthalten.
Frage mich auch, wie drei verschiedene Lippenstiftsorten an mein Glas
kommen. Proste Frau Koksdorfer zu, Sie prostet zurück. Wenn das meine
Frau wüsste. Naja, ein kleiner Flirt hat noch niemandem geschadet.
19:09
Kapelle spielt zackige Militärmärsche. Neid! Oberhuber neben mir haut
klammheimlich ab. Ich will mich schon mit ihm zusammen verkrümeln,
da hinterlässt er mir seine Bier- und Hendl-Marken. Nehme an.
Erstens, eine Person weniger zwischen mir und Gesprächen über den
Schuldbegriff bei Ibsen mit Frau Koksdorfer.
Zweitens gilt: “Besser den Magen verrenkt als dem Chef was geschenkt”.
19:25
Die zweite Maß schmeckt in der Tat besser als die erste.
Blas-Kapelle spielt Portishead im ¾-Takt.
19:42
Betriebsarzt und Chefsekretärin sind plötzlich weg. Hab ich
schon Filmriss?
19:55
Die Dritte Maß ist die bisher definitiv beste.
20:00
Betriebsarzt und Chefsekretärin plötzlich wieder da.
Wo san die bloss g’wesen?
20:18
Wo hier wohl die Töpfe san?
20:19
Alle haben rote Nasen und prasseln wuid durchanand.
Die negative Wirkung von Allohol kann nich mehr geleugnet wer’n.
Vor allem seitdem der Chef in Unterhos’n auf dem Tisch tanzt,
was nur hoib so bizarr war’ wann sei’ Sekretärin net oben-ohne
mitmachen wurde. Wusste gar nicht dass es sooo große BHs gibt.
Scheiß-Konfirmandenblase. Ich glaub ich muss mal. Chefsekretärin
und Abteilungsleiter plötzlich weg.
20:26
I halt’s definitiv nimmer aus. Ich muss pinkeln.
20:27
Press mich quälende Stunden durch Menschenmassen, nur um dann
eine Schlange zu erreichen. Anstehen an Pisspötten. Jo san die
denn narrisch?
20:28
Oh Gott, oh Gott, wenn das mal gutgeht.
20:29
Oh Scheisse, oh Mann, o Gottogott, ah, ah, bald da vorne noch drei
Mann. Himmel! Die stengan jo vor’m Waschbecken aun.
20:30
AAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHH! Der Abfluss ist frei.
20:40
Kollegen sind nett. Bei meiner Rückkehr stand schon ein neues
Bier bereit. Zigarre lehne ich allerdings ab.
Kaue heimlich Koffeintabletten. Chefsekretärin immer noch, sowie
Goldmann und Sachs, plötzlich weg. Abteilungsleiter wieder da.
Rätselhaft. Auf dem Klo hab ich sie nicht gesehen.
Abteilungsleiter sieht verschwitzt aus. Mir is auch scho warm.
20:42
Nehme Zigarre nun doch an, schließlich kann ich die mir nun
gegenüber sitzende Frau Koksdorfer nicht alleine rauchen lassen.
20:50
Am Nebentisch übergießen fünf Neuseeländer drei Italienerinnen mit Bier.
Erstaunlich wie transparent T-Shirts werden können. Sakra an dene
Nippel kannt’ ma jo an Huat aufhänga.
21:10
Chefsekretärin sowie Goldmann und Sachs plötzlich wieder da.
Ich geb’s auf.
Unterhalt mich prima mit Frau Koksdorfer. Gebe den Mann von
Welt, weise auf mein Buch hin und mach schlüpfrige Anspielungen,
immerhin spüre ich ihren nackten Fuß an meinem Hosenfall.
Als ich ihr unter dem Tisch meine Hand auf den Schenkel legen will
- Hey, nur legen! Was ist daran schlimm? - Feuert sie mir Eine!
G’schamige Zickn.
21:20
Ihr Fuß steckt immer noch in meinem Hosenfall. Versteh oaner de Weiba!
Schaue allen anwesenden Dirndl-Dirnen auf’n Mund um a bisserl
Oralsex visualisiern.
21:29
Herrgottna, langsam werd ma aba des Sperma flockig. Wend mich der
Chefsekretärin zu. A bisserl was geht imma. Thekla hoasst se also die
oide Schnoi’n. Und sie liebt meine Sex-Witzerl, tja hot hoit an G’schmock.
Ja so soin de Dirndln sei. Verrucht. Fühl mi a bissal benommen.
Kau noch mehr Koffeintabletten. Werd scho helf’n.
Fuaß knet’ wieda - jo wos is jetz dees?
21:31
Ois klart si auf. Es war und ist da Thekla ihr Fuaß. Dass sie Tippen
kann dees war ja quasi bekannt aber a mit de Fiass hat’ses drauf!
“Oh, la, la” und “Luijah!” sog i.
21:32
Thekla mocht an Subberwitz.
21:40
Stoarker Urin-Geruch. Koa Aunung wo der herkommt, is eh egal.
I lieg mit da Thekla untam Tisch. Praktisch. Sie hat scho lang koa
Unterwäsch mehr o. Mit viel Mühe quetsch i mein ölften Finga
(Codename Zyklop) durch’n Eingriff von dera verdaummten
Schiesser-Unterhosn. I Depp, i bleeder. Hätt i doch bloss den
Slip an’zogen. Jetzat woas i a, warum mei Frau mir immer sogt ich
soi de Unterwäsch bassend zum Hemd anziang.
21:41
Geräumig, aber warm und feucht. Jodelhidu! Extrem feucht!?!
Ernüchternd feucht!!??!! Is do etwa schon oana vor mia
kumma??!!?? Nojo, jetz’ is eh scho wurscht!
21:42
Boid! Jo, glei Kloane, i kumm gleich. Jo! Jo! Jooohh! Glei.
21:43
WUUUAAAAH! Goldmann und Sachs aus dem Vorstand übergeben sich
lautstark unter den Tisch auf uns. 10 Sekunden vor dem Raketenstart.
Bin auf oan Schlog wieder nüchtern.
21:44
Thekla flüchtet kriechend unter einen anderen Tisch und bleibt bei
dortiger Swinger-Party liegen. Will ebenfalls aufstehen, rutsch’ aber
in Erbrochenem aus. Sakra hier unten ist ois platschnass und mit
halbverdaute Knoedel-Fetzen verschmiert. Ey die Hendl-Haut
hättens vor’m Schluck’n doch wenigstens kau’n können.
21:45
Endlich auf’n Knien, aber orientierungslos. Wem gehört der Rock
vor meini Augn? Ey! Netter Schlüpfer, der mit der aufgedruckten
Madonna vor’m goldenen Dreieck. Verdammt! Wieder ausgerutscht.
21:46
Wüarg! Kann kaum glauben dass Goldmann und Sachs soviel kotzen
können. Mache den Fehler ungläubig an dem wiedergekauten Haxn-
Blaukraut-Bier-Geschmisch zu riechen. Sofort wird mir übel.
Übergebe mich zwischen die Beine der Fremden vor mir.
21:47
Schlechte Idee - war Frau Koksdorfer. I glaub I schleich mi.
22:17
Hob mi draussn mit Dosenbier duschn lossn. Jetzt gets ma wieda bessa.
22:37
Bloskapoin spuit ‘In the Mood’. Ja sog a moi is des ewa boarisch?
Zefix hallelujah! Die bleede Negermusi kriagat i do daham ollaweu
scho dreimoi.
22:45
No a Viertlstund, nachher mochans zua die bleeden Deppen die.
Statt, dass mer no a Moss bringa datn. Aber dees gibts ja gar
nia ned.
23:01
Verreckta Hundsvott schleich di, oda i fotz da links und rechts oane,
dass’ nura so schnackelt! Du, host mi? Wos wuist no? Kimm her
Birscherl, wauns di traust…………
04:17
Zefix. Wo bin i?………….
05:47
Verdammt! Wo bin ich?
05:51
Sonne geht auf. A Zamperl… wollte sagen ein Hund steht quer
über meinem Gesicht.
05:52
Der Hund hebt das hintere rechte Bein…………….
9. Oktober 2007
Ein Geschäftsmann sendet ein Fax an seine Frau:
“An meine liebe Ehefrau”
Du verstehst sicherlich, dass ich gewisse Bedürfnisse habe die Du, nun, da Du 54 Jahre alt bist, nicht mehr befriedigen kannst. Ich bin sehr glücklich mit Dir und schätze Dich als eine gute Ehefrau. Deshalb hoffe ich, dass Du es nicht falsch verstehen wirst, wenn Du nach diesem Fax wissen wirst, dass ich mit Vanessa, meiner 18-jährigen Sekretärin, im Hotel Comfort Inn sein werde. Aber sei nicht beunruhigt. Ich werde vor Mitternacht wieder zuhause sein.
Als der Mann nach Hause kommt findet er auf dem Eßzimmertisch folgenden Brief :
Mein lieber Ehemann:
“Ich habe Dein Fax erhalten und danke sehr Dir für Deine Ehrlichkeit..
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dich daran erinnern, dass Du mittlerweile auch 54 Jahre alt bist. Gleichzeitig möchte ich Dich darüber informieren, dass, während Du diesen Brief liest, ich mit Michel, meinem Tennislehrer, der wie Deine Sekretärin auch 18 Jahre alt ist, im Hotel Fiesta sein werde.
Als erfolgreicher Geschäftsmann und mit Deinen exzellenten Kenntnissen in Mathe, verstehst Du natürlich, dass wir in der gleichen Situation sind jedoch mit einem kleinen Unterschied : “18 geht öfter in 54, als 54 in 18 “…..
Und darum, konsequenterweise, brauchst Du vor morgen früh nicht mit mir zu rechnen !
Ich bin um 06:00 Uhr aufgestanden. Das war schon ein bißchen schwer, so früh aufzustehen, aber als ich bei dem Trainingscenter angekommen war, wurde es sehr viel leichter: Linda ist phantastisch! Sie ist blond, hat wunderschöne blaue Augen und ein gewinnendes Lächeln.
Wir begannen mit einem Rundgang auf der Anlage.
Linda zeigte mir die Geräte und das erste, was ich machen durfte, war, auf dem Laufband zu laufen. Nach 5 Minuten nahm sie meinen Puls und machte einen unruhigen Eindruck, weil dieser ihr zu hoch war.
Was sie nicht begriffen hatte war, daß ich ja nur ihretwegen einen solchen Puls hatte.
Sie erregte mich schon ein bißchen, immerhin stand sie ja ganz in meiner Nähe mit ihrem hautengem Lycra-Outfit, in dem man ihre Brustwarzen durchschimmern sehen kann…wow.
Aber ansonsten bin ich eh ja in Topform!
Danach machten wir Sit-Ups und Linda feuerte mich immer wieder zu Höchstleistungen an, obwohl mir mein Bauch vom Einziehen schon seit unserem Treffen an der Rezeption weh tat. Nach unserer Trainingseinheit schaute ich ihr noch bei ihrem Aerobic-Kurs zu und genoß die Geschmeidigkeit in ihren Bewegungen. Ich finde, sie macht diesen Job genauso gut wie den mit mir.
Dies wird eine PHANTASTISCHE Woche werden!
Fortsetzung folgt…
8. Oktober 2007